Stromausfall...kommt die Feuerwehr?

  • Hallo
    weil es in einem anderen ähnlichn Thema angesprochen wurde, hier mal eine Frage?
    wie ist das im Falle eines Stromausfalls?
    Mein PD sagte, die Feuerwehr oder THW würde kommen und uns solange ein Notstromaggregat stellen. Stimmt das denn auch? habe mich auf die Aussage verlassen und nicht weiter drüber nachgedacht.


    Hat da jemand Erfahrung mit?


    hab das hier gefunden und mich erschreckt
    http://www.badische-zeitung.de…tromausfall--2401447.html
    und das hier
    http://alsinfos.wordpress.com/…ht-mehr-funktioniert-hat/
    http://www.zeit.de/zeit-wissen…ter-Blackout-Stromausfall


    lg Nina

    --- Nina (1983) mit Tochter Chantalle (1999, gesund) und Evelin geb 05.11.2006, leider keine Diagnose, neuromuskuläre Erkrankung,Tracheostoma und voll beatmet, Peg-Sonde da kein Schluckreflex, Muskelschwäche ---

  • Hallo Missy,


    wir haben eine Stromaggregat angeschafft, nachdem wir die erste Erfahrung mit "Stromausfall und wie funktionieren die Geräte" hinter uns hatten.


    Natürlich konnte das Finanzamt dies nicht als Sonderausgaben akzeptieren, da ja schließlich jeder so etwas besitzt :x


    LG Kornelia

    Korinna (27) Geburtsschaden, Tetraspastik, Tracheostoma, therapieresistentes Anfallsleiden, PEG, Skoliose, Refluxösophagitis, Mikrocephalus

  • Hallo Nina!
    Wenn es bei uns Stromausfall gab, haben wir immer sofort bei Stromversorger angerufen und gesagt, dass wenn der Strom nicht gleich wieder da wäre, die jemand mit Notstromagregat losschicken können!
    Wir haben denen immer unsere Sachlage geschildert und die Damen waren immer sehr bemüht uns zu helfen!
    Wir haben es nie gebraucht, aber ich denke, da wäre wirklich jemand gekommen!


    Diese Abhängigkeit egal welcher Art, sei es der Strom, ein helfender PD oder die ganzen Hilfsmittel, raubt einem wirklich den letzten Nerv!


    Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!
    LG Ines

    Lea, geb. 11/2008
    schwere therapieresistente Epilepsie (EEG=Burst-Suppression)
    Muskelschwäche
    PEG seit 04/09
    Tracheostoma seit 05/09

  • Hallo Missy,


    wie ich schon in dem Beitrag über "Abhängigkeit von Strom" geschrieben habe, fühlt sich der Stromversorger bei uns nicht zuständig. Wir wohnen in einer Großstadt, die kein Geld hat und selbst wenn die Feuerwehr zuständig wäre, zu welchem beatmeten Patienten sollten die dann wohl zuerst fahren. Ich finde gut, dass Du die Zeitungsmeldungen eingestellt hast- zum Bedenken. Wir (PD+Familie) werden nun einen Generator anschaffen. Was bei dem mehrstündigen Stromausfall, den wir erlebt haben, wirklich Angst gemacht hat, war die Absaugung, die fast entladen war, weil Luna nicht husten kann und damals mehrmals pro Stunde und dann immer sofort abgesaugt werden mußte.


    Herzliche Grüße
    Franziska

    Franziska mit Luna - geb. 2006, seit 2010 unvollständige Querschnittslähmung, chronische respiratorische Insuffizienz, Zwerchfelllähmung links, Zwerchfellhochstand, Skoliose nach operativer Aufrichtung mit VEPTR-Implantaten 2012.

  • Hallo
    ja, ich habe mir auch überlegt einen Generator anzuschaffen...irgendwann wenn finanziell möglich.
    Nächstes Jahr irgendwann.


    lg Nina

    --- Nina (1983) mit Tochter Chantalle (1999, gesund) und Evelin geb 05.11.2006, leider keine Diagnose, neuromuskuläre Erkrankung,Tracheostoma und voll beatmet, Peg-Sonde da kein Schluckreflex, Muskelschwäche ---

  • Hallo, wir haben auch erst vor kurzer Zeit einen Stromausfall gehabt. Bei dem war fast die ganzeStadtbetroffen. Ich war verzweifelt, weil die Akus fast leer waren bis der Strom endlich wieder da war. Habe mich ein bisschen informiert, aber von niemanden eine konkrete Antwort bekommen. Meine Kinderärztin hat unseinen Absauger verordnet der ohne Strom arbeitet. Man muss mit der Fusspumpe pumpen. Aber ob das die KK übernimmt ist noch die Frage.
    Zahlt denn die Kasse nicht den Notstromaggregate in so einem Fall. Und wenn ich die FW rufe ist auch die Frage, wer übernimmt die Kosten.


    GLG Pinar

  • Hallo Pinar,


    ich denke nicht das die KK ein Notstromaggregat bezahlt, dem fehlt bestimmt die Hilfsmittelnummer :oops: .


    Aber fragen könnte man ja mal.


    LG Kornelia

    Korinna (27) Geburtsschaden, Tetraspastik, Tracheostoma, therapieresistentes Anfallsleiden, PEG, Skoliose, Refluxösophagitis, Mikrocephalus

  • Ich hatte mich anfangs mal sogar beim Katastrophenschutz-Ministerium erkundigt, wie so was gehen soll und bekam die Antwort:
    " Alle EInsatzkräfte, KrankenhausTHW,Feuerwehr etc. haben Notstromaggregate für den eigenen Bedarf. Dorthin kann man z.B. Akku-Geräte zum Aufladen bringen. oder mit einigermassen mobilen Menschen sogar dort warten bis wieder Strom kommt."
    Unsere freiwillige Feuerwehr hat dies bestätigt. Es sempfiehlt sich also sich die nächstgelegene Möglichkeit zu notieren für den Ernstfall.
    Sehr wichtig ist mir immer gewesen, dass alle Akkus regelmässig gepflegt werden, also min. 1x im Monat leer gemacht und wieder geladen werden. Auch unsere Reserve-Elisee wird bei jedem Schlauchwechsel eingewechselt, um sicher zu sein, dass der Akku sich nicht in der Lagerzeit entleert hat. Eine komplett leere Elisee, weiss nicht mal mehr Datum und Uhrzeit und braucht min. 1 Std. am Strom, bevor man wieder Beatmungsparameter einstellen kann.
    Auch eine Res-Q-Vac Handabsauge besitzen wir und haben sie immer dabei, falls evtl. mal ein mehrstündiger Autobahnstau kommt.
    Mit 2 Elisee plus ext. Akku haben wir also beatmungstechnisch 21 Stunden (Laufzeit-)Reserve auch wenn Konrad ja nicht dauernd beatmet ist, aber sowas passiert wahrscheinlich dann, wenn er gerade eine Lungenentzündung hat.

  • Hallo,
    da wir früher auf einem dorf wohnten, war im Jahr 3-4 mal Stromausfall angesagt.
    Deshalb haben wir uns ein Stromaggregat angeschafft - für rund 150 Euro bei ebay ersteigert.
    Die Anschaffung war mir sehr wichtig- dafür habe ich liebe an etwas anderem gespart.
    Wie gesagt schaut mal bei ebay - ihr müsst aber auf die Leistung achten. Es langt ja, wenn das Beatmungsgerät am laufen gehalten wird.
    oder man muss im Krankenhaus mit dem Notarztwagen...


    Liebe Grüße und nochmals frohe Weihnachten ( wär dasnicht ein Weihnachtsgeschenk gewesen?)
    Moni

  • Hallo,


    auch wir haben seit fast zwei Jahren ein Stromaggregegrat.
    Im Notfall könnten wir damit die externen Akkus laden oder das Beatmungsgerät betreiben
    und parallel Absauge und Inhaliergerät laden.


    Wir hatten auch die Aussage vom damaligen PD, dann käme doch die Feuerwehr...
    Aber ob die bei einem Stromausfall nur darauf warten UNS zu helfen ... ?
    Und ins KH fahren ist bei uns immer die letzte Option ...


    liebe Grüße


    Monika

  • Hallo alle zusammen,


    danke euch für die zahlreiche antworten.


    Liebe Monika, ich würde gerne wissen was für Notstromaggregat Ihr habt und welche Leistungskraft es hat.


    Ich werde mir auch auf jeden Fall eins anschaffen.


    LG Pinar

  • Hallo,


    jetzt war ich auf Facebook wieder bei dem Thema.


    Wir haben uns kein Stromerzeuger angeschafft, da die Klinik keine 10 km entfernt liegt und diese mit Notstrom versorgt sein sollte.


    Also, wenn die Akkus langsam alle werden, dann geht es ab in die Klinik.


    Fürs Auto haben wir Stromwandler von 12V auf 230V - kostet um die 30 Euro aktuell. Dieser kann auch hier aushelfen und war uns wichtig für längere Touren, wenn denn z. B. der Akku der Absaugung versagt.


    Natürlich konnte das Finanzamt dies nicht als Sonderausgaben akzeptieren, da ja schließlich jeder so etwas besitzt :x


    Vielleicht klappt es mit dem Finanzamt, wenn man es sich vom Arzt rezeptieren lässt als Hilfsmittel. Als Begründung könnte man auch auf die Akku- / Ersatzakku-Versorgung verweisen und eventueller Entfernung zur nächsten "Notstromquelle" wie Krankenhaus.


    Mit Gruß, Dirk