mobiles Inhalationgerät gesucht

  • Hallo Ihr Lieben,


    da Felix im August in den Kindergarten geht, suchen wir ein mobiles Inhalationsgerät, das klein und leicht ist und schnell und ganz klein vernebelt. Wir inhalieren zu Hause mit dem Paryboy. Das dauert aber ganz schön lang, was zu Hause ok, aber im Kindergarten dann problematisch werden wird, da er bestimmt nicht lange dort sitzen möchte.
    Vielleicht, gibt es auch ein leises Gerät?
    Was habt Ihr denn für Inhalationsgeräte?


    LG Jessi

    Jessica mit Felix (22.10.2007), Ösophagusatresie Typ IIIb, subglottische Stenose, Tracheomalazie, Reflux, Button bis Ende März 13, TS bis Juli 12

  • hi leuts


    wir haben uns grad den


    InfectoPharm Taschenvernebler von Omron


    zugelegt. Er funktioniert mit AA Batterien und ist völlig geräuschlos. allerdings haben wir den gleich selbst bezahlt, um ihn schnell zu haben Kosten : 125 € im Sanihaus.


    lg
    Sonja

  • Wir haben den Aeroneb. Der ist geräuschlos und hat nen Akku. aber er ist sauteuer.

    Nellie *1978 mit Linn *02/04 (mehrfachbehindert durch PCH-2, Sondenkind, Tracheostoma, nachts beatmet) und Ann *06/09
    - Regionalleitung Thüringen der INTENSIVkinder zuhause e.V. -

  • hallo
    wir haben den infracontrol multisonic, er vernebelt schnell, fein und geräuschlos, aber der akku ist extern und relativ groß und schwer.
    lg nina

    --- Nina (1983) mit Tochter Chantalle (1999, gesund) und Evelin geb 05.11.2006, leider keine Diagnose, neuromuskuläre Erkrankung,Tracheostoma und voll beatmet, Peg-Sonde da kein Schluckreflex, Muskelschwäche ---

  • Wir haben auch den Multisonic. Sehr wenig Ausfälle im Vergleich zu unserem alten Pari-Therm.
    Man kann das Teil mit Akku oder Netzteil verwenden. Wenn wir unterwegs sind, gibt es sogar ein Kabel für´s Auto.
    Akku nutzen wir eher zuhause, weil Bianca sich nicht gerne auf einen Platz festlegen läßt. In der Schule nehmen wir eher das Netzteil mit Verlängerungskabel.
    Geräuschlos stimmt !!! Da packt man den Pari echt in die Ecke


    LG Sanne


    PS: Seit wir mit dem Teil inhalieren, können wir immer mehr Inhalationen sogar ausfallen lassen !!!

  • Es gibt Ultraschallvernebler die im Gegensatz zu dem Pariboy oder anderen Inhalationsgeräten feinere Tropfen vernebeln und in ganz kurzer Zeit max. 3 Minuten) arbeiten. Außerdem gibt es da sehr kleine und superleichte Geräte. Wenn Ihr eventuell sowieso ein neues Gerät braucht und einen netten Kinderarzt habt könntet Ihr Ihn bitten Euch einen zu verschreiben, da ein guter Ultraschallvernebler sehr teuer ist. LG

  • Was verstehst Du unter "sehr teuer" ?
    Den Multisonic findet man im Internet ab 500 Eur aufwärts.
    Ich finde, das geht noch für einen Ultraschallvernebler, der sehr zuverlässig ist und kaum Ausfälle hat.
    Wenn dann geht bei uns höchstens mal Plastik kaputt.
    Ansonsten tut´s das Teil super.


    LG Sanne

  • Den Ultraschallvernebler den ich gesehen habe kostete über 2000,- Euro. Der ist wohl ganz neu vernebelt in maximal 3 Minuten und ist ca. Handtellergroß und ganz leicht. Ein super Ding aber eben ohne Rezept kaum erschwinglich.
    Leider fällt mir der Name des Gerätes nicht mehr ein.

  • Ich vermute, das ist der Aeroneb gewesen. Ja, der ist handtellergroß.
    Hab aber nicht viel gutes davon gehört, weil der sehr störungsanfällig sein soll.
    Der Multisonic ist zwar etwas größer, aber 3-5 Minuten für 2 ml NaCl schafft der auch. Wir haben inzwischen 2 Geräte.
    Einen für die Schule und einen für zuhause.
    Mit Pari jedenfalls nicht mehr .....
    LG Sanne

  • Hallo,


    danke für Eure Antworten! Dann werde ich jetzt mal auf die Suche nach Ultraschallverneblern gehen und hoffen, dass wir einen Guten auf Rezept bekommen.


    LG Jessi

    Jessica mit Felix (22.10.2007), Ösophagusatresie Typ IIIb, subglottische Stenose, Tracheomalazie, Reflux, Button bis Ende März 13, TS bis Juli 12

  • Hallo,
    Wir haben den Pari Junior und den Pari mobile S letztes Jahr bei der ersten Entlassung aus dem KH bekommen im Januar diesen Jahres haben die Ärzte in Köln dann einen Ultraschallvernebler befürwortet. Jetzt haben wir den e-flow von Pari. Eigentlich sind wir ganz zufrieden, wenn Linus nicht immer alles kaputt machen würde :-)

  • Hallo,


    zur Info, beim Aeroneb handelt es sich nicht um einen Ultraschall-Vernebler. Aufgrund seiner Eigenschaften ist dieser besonders für die Medikamentenverneblung während der Beatmung geeignet. Hierfür kann er auch bei der Krankenkasse beantragt werden.


    Ein Vorteil des Produkts ist, dass man mit dem Aernob z.B. eine Dauerinhalation machen kann und die Technik hat keinen Einfluss auf die Beatmung wie z.B. ein Leck.


    siehe auch:
    http://www.boergel-gmbh.de/pro…rapiegeraete/aeroneb.html


    Gruß Dirk

  • Hallo Ihr,


    heute ist mein forenaktiver Tag... :-) Gibt es mittlerweile neue Erfahrungen von euch mit den mobilen Verneblern? Sophie soll ab 1.7. auch in die Kita gehen, da hätte ich gern ein leises, effektives und mobiles Gerät, um die anderen Kinder und die Erzieher möglichst wenig zu "behelligen". Das ist keine integrative Kita sondern eine "normale", die mit Sophie als Geschwisterkind den Test machen, ob es mit PD-Begleitung im Kita-Alltag klappt. Umso weniger möchte ich natürlich den "normalen" Ablauf dort stören. :-)


    Liebe Grüße
    Anita

    ich mit 2 "gesunden" Kindern (*2001, *2013) plus TS-Kind (*2016, lebertransplantiert, Trachealstenose)

  • Hallo Anita,
    der Pari mobil ist total leise, kann also z.B. auch beim Vorlesen oder so laufen. Viel leiser als der stationäre.
    aber müsst ihr Sophie denn unbedingt im der KiTa inhalieren ? Wir feuchten die FN mit NaCl an und tropfen auch gelegentlich ein
    bisschen direkt in die Kanüle (anSpülen). Sobald sich das Sekret etwas gelöst hat, kann es dan abgesaugt werden.


    Das Anspülen erfordert ein bisschen Geschicklichkeit des Helfers, um nicht selbst nass zu werden und eine gewisse Gewöhnung beim Kind, da es wohl etwas lästig ist, Wasser in die Luftröhre zu bekommen. K. akzeptiert 2-3 Tropfen seit längerem sehr gut, wenn ich es ankündige. Auch nachts im Schlaf.
    So sparen wir uns das 10min rumsitzen und Inhalieren.Ihm konnte man gut erklären, dass er umso schneller wieder spielen darf, wenn er diese Alternative nutzt.
    Es gibt von Spiro auch ein Sprechventil mit FN-Funktion, das hilft zum einen sehr gut gegen Staub im Sandkasten, lässt sich aber auch sehr gut immer wieder auswaschen und so anfeuchten, Vielleicht ist das eine gute Möglichkeit für euch.

  • Hallo Cordula,


    auch hier danke :-) Den Tipp mit NaCl auf die FN hatte ich hier irgendwann schon mal gelesen, hatte das dann aber vergessen. Nach Deinem Beitrag habe ich das gestern Nachmittag ausprobiert, und das klappt wirklich gut. Vielleicht reduziert sich ja das Inhalieren dadurch, oder wir kommen in der Kita ganz drumherum. Zurzeit müssen wir viel inhalieren. Mit dem NaCl direkt in die Luftröhre... tue ich mich gedanklich noch etwas schwer, aber das ist bestimmt Gewöhnungssache. Wenn der Schleim mal total fest sitzt, ist das aber ein guter Tipp.


    Ich habe seit gestern testweise von Fahl einen mobilen Ultraschall-Vernebler im Einsatz, das Teil ist der Hammer! Man hört nichts, das Gerät ist kleiner als eine Zigarettenschachtel und super effektiv. So etwas wäre für die Kita natürlich gut, ich würde mich schon besser fühlen, wenn wir zumindest theoretisch dort inhalieren könnten.


    Liebe Grüße!

    ich mit 2 "gesunden" Kindern (*2001, *2013) plus TS-Kind (*2016, lebertransplantiert, Trachealstenose)

  • Hallo !
    "Theoretisch" können wir auch überall inhalieren, denn das Gerät ist immer dabei, aber es gibt K. viel mehr Freizeit, wenn es in den Pausen NICHT nötig ist. Halt uns bitte über demn Vernebler (insbesondere Genehmingweg) auf dem Laufenden, denn unser Pari ist nun schon fast 10 Jahre alt und evtl. brauche ich mal kurzfristig einen Ersatz.

  • Update zum Fahl-Gerät:


    Ich habe mich für den Humidoneb entschieden, und die KK hat das völlig überraschend bereits beim 1. Beantragen genehmigt, nach nicht einmal drei Wochen. Bin immer noch völlig platt. Das Teil ist echt teuer! Als Argument vom Versorger hat wohl die einfache Rechnung geholfen: Eine Nacht auf Intensivstation ist teurer als das ganze Gerät, und wenn man damit den KH-Aufenthalten vorbeugt, sollte das in jedermanns Sinn sein. Jedenfalls sind wir seit gestern stolze Besitzer des Humidonebs.


    Vorteile:
    - mobil, da Akkubetrieb
    - lautlos
    - passt quasi in die Hosentasche
    - extrem feiner Nebel, der bis tief in die Bronchien hineingeht, dadurch effektive und kürzere Inhalation
    - automatisches Abschalten, wenn Inhalationslösung alle ist (aber auch, wenn der Inhalationsaufsatz nicht senkrecht genug gehalten wird, s.u.)


    Nachteile:
    - keine öligen Inhalationszusätze möglich, da diese die Membran beschädigen können (eigentlich geht nur NaCl, sagt der Versorger, Salbutamol ginge in Ausnahmefällen auch ab und zu)
    - der Inhalationsaufsatz muss immer senkrecht gehalten werden, damit das Nacl auf der Membran "schwimmt" und vernebelt werden kann, sonst geht das Gerät aus. Dadurch muss der Aufsatz eigentlich direkt senkrecht am Kinn gehalten werden, das Kind muss also mitmachen. Meins ist da so semi-mitmachfreundlich, den Pariboy hingegen akzeptiert es ohne Probleme. Da der Nebel aber nicht so stark wie beim Pariboy "gepustet" wird, empfehlen sich auch keine Verbindungsstücke, da sie den "Nebelweg" verlängern, so dass nicht mehr alles in der Lunge ankommen könnte.


    Fazit für uns (ich klinge wie ein Amazon-Kunde :-))
    Für unterwegs/ Kita bzw. die schnelle Inhalation zwischendurch ideal, für das regelmäßge Inhalieren zu Hause bleiben wir beim Pariboy. Nachts ist das Teil auch super: Wenn das Kind auf der Seite liegt, kann man perfekt inhalieren, ohne dass es wach wird.

    ich mit 2 "gesunden" Kindern (*2001, *2013) plus TS-Kind (*2016, lebertransplantiert, Trachealstenose)

  • Hallo in die Runde,


    wir haben nun seit etwa drei Wochen den Aerosonic combineb von Flores medical in Betrieb und sind vor allem mit dem Inhalationsergebnis sehr zufrieden. Das Gerät ist ebenfalls ein Ultraschallvernebler, also sehr leise und macht sehr feines Aerosol. Außerdem kann man eine Heizung einbauen, sodass warm inhaliert werden kann und einen Akku für unterwegs gibt es auch. Mit einem kleinen Ventilator wird der Aerosolstrom geregelt. Von Design und Handhabung her ist das Gerät eher archaisch, dafür aber für einen Ultraschallvernebler auch verdammt günstig (ca. 130 €).
    Seitdem wir mit dem combineb ihnalieren hat unser Kind weniger Sekret und weniger Sauerstoffbedarf. Während der Inhalation und auch kurz danach wird gut abgehustet und dann ist auch mal wieder Ruhe. Mit dem Pariboy war es ein regelrechtes Übersprudeln und nach der Inhalation war meist erst einmal mehr Sauerstoff nötig... Im Vergleich finden wir die Ultraschall-Inhalation echt besser, auch für nichtbeatmete Kinder mit TS.
    Jetzt warten wir ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt.